Architektur

Nachdem das öffentliche Interesse an der Sternwarte in den vergangenen Jahren ständig gestiegen ist und auch der Verein und seine Ausstattung ständig gewachsen sind, ist der vorhandene Platz bereits jetzt sehr knapp. Um Konflikte mit der Schule zu vermeiden, kann eine Erweiterung nur in eine Richtung erfolgen: nach oben. Der zusätzliche Platzbedarf für ein Planetarium mit den Räumen für Technik, Verwaltung und Öffentlichkeit könnte auf dem Dach des Mönchseeflügels des Robert-Mayer-Gymnasiums gestillt werden.
Die derzeitige Planung (gegenüberliegende Seite) sieht neben dem eigentlichen Planetarium mit rund siebzig Sitzplätzen und einem Foyer auch einen Vortragsraum sowie einen Raum für den Verein vor. Das neue Stockwerk würde dabei über dem vorhandenen Dach des historischen Gebäudeteils errichtet werden und sich von der vorhandenen Architektur deutlich abheben. Damit bleibt die denkmalgeschützte Bausubstanz erhalten und bietet mit der Integration der historischen Sternwarte reizvolle Kontraste mit der modernen Ausrichtung dieses naturwissenschaftlichen Komplexes.
Im dritten Stock des Gebäudes sollen in den bereits heute von der Sternwarte genutzten Räumen die Verwaltung der Einrichtung sowie ein erweiterter Mitgliederbereich mit großer Bibliothek (derzeit rund tausend Bände aus den letzten hundert Jahren) Platz finden.
Das bisherige Büro der Sternwarte würde ein kleines Tonstudio für die Produktion der Planetariumsshows beherbergen.
Mit dem renommierten Heilbronner Architekturbüro "mattes · sekiguchi partner" wurde ein Partner gefunden, der dieser interessanten und außergewöhnlichen Aufgabe gewachsen ist. Zuletzt hat dieses Team bei der Fassadengestaltung des neuen Klosterhofareals in außergewöhnlicher Weise die Tradition Heilbronns mit den Herausforderungen der heutigen Zeit verbunden.