Finanzierung

Die Kosten eines Planetariums in der von uns angestrebten Größe wurden bereits geschätzt. Die Summe schließt den zentralen Projektor, einige Zusatzprojektoren, die Kuppel und die Bestuhlung sowie die nötigen Umbauten ein und liegt bei etwa 3,4 Mio. Euro. Die genaue Summe können wir derzeit noch nicht zuverlässig abschätzen, da einige Rahmenbedingungen noch unklar sind.
Die Finanzierung dieser einmaligen Kosten wird realistischerweise nur über die Mobilisierung von Sponsoren möglich. Investorenmodelle sind nicht ganz auszuschließen, aber die Rendite ist möglicherweise nicht groß genug. Als Ergänzung zur naturwissenschaftlichen Bildung in Heilbronn ist ein Planetarium hauptsächlich wegen seiner wissenschaftlichen Akzente eine wünschenswerte, unserer Ansicht nach sogar notwendige Einrichtung.
Daher richten wir unsere Anstrengungen zunächst darauf, intensive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und diese mit Spendenanfragen an Banken und Firmen im Heilbronner Raum sowie an Einzelpersonen zu verbinden. Die Erfolgsaussichten solcher Spendenanfragen sind nicht garantiert, jedoch gibt es verschiedene positive Beispiele. So hat die Sparkasse Augsburg ein Planetarium finanziert, das Stuttgarter Planetarium wurde durch Spenden der Carl-Zeiss-Stiftung und vieler Stuttgarter Bürger ermöglicht. Auch wenn die Unterschiede zwischen den genannten Städten und Heilbronn sicher einen differenzierteren Vergleich verlangen, ist der Optimismus, dass auch hier über Spenden eine Finanzierung möglich ist, nicht überzogen.
Eine Kostenabschätzung, welche die allgemeinen Verwaltungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten beinhaltet, hat jährliche Kosten von knapp 20 000 Euro ergeben. Diese Kosten können selbst bei geringer Auslastung ohne Probleme über die Eintrittsgelder finanziert werden. Zusätzlich suchen wir den Kontakt zu Sponsoren.

Voraussichtliche Investionskosten

Anpassung der vorhandenen Bausubstanz und Neubau des Planetariumsstockwerks
  • Erschließung des Dachgeschosses
  • Treppenhausausbau und Aufzug
  • Sanitäre Einrichtungen
  • Klimatechnik
  • Planetariumstechnik
  • Planetariums-Projektor
  • Full-Dome-System
  • Projektionskuppel
  • Bestuhlung
  • Laser- und Tontechnik
  • 1 600 000 Euro 1 400 000 Euro

    Erweiterung der astronomischen Instrumente der Sternwarte
  • Spiegelteleskop
  • Heliosat
  • Transportable Geräte
  • Optisches Zubehöhr
  • Ausstattung für
  • Foyer
  • Verwaltung
  • Mitgliederbereich
  • Vortragssaal
  • Küche
  • 190 000 Euro 250 000 Euro

    Damit belaufen sich die geschätzen Baukosten auf etwa 3 440 000 Euro.