Sternennacht bei Wüstenrot

- VERANSTALTUNG FAELLT AUS -

Öffentliche Beobachtungsnacht
Samstag, 9. März 2013 - ab 20.00 - 23.00 Uhr

Wohin man das Fernrohr auch richtet, der Himmel ist übersät mit Tausenden und Abertausenden von Sternen.

Seit der Astronom Galileo Galilei als erster Mensch sein Fernrohr auf das schimmernde Band der Milchstrasse richtete, hat die Beobachtung des Himmels unzählige Menschen fasziniert. Wenn auch Sie dieses Erlebnis einmal geniessen wollen, dann fahren Sie mit uns in die Löwensteiner Berge.

An diesem Abend bieten wir Ihnen die Gelegenheit, unter idealen Beobachtungsbedingungen einen Blick durch unsere Teleskope zu werfen und den Sternenhimmel fern der Lichtverschmutzung zu geniessen.

Unser Beobachtungsplatz ist das "Greut", eine abgelegene Anhöhe zwischen Wüstenrot und Vorderbüchelberg, die gut mit dem Auto erreichbar ist. Weit abseits von störenden Strassenlaternen und Dunstglocken beginnen die Beobachtungen mit der Abenddämmerung und dauern die ganze Nacht. Falls Sie selbst ein Fernglas oder ein Fernrohr haben, bringen Sie es doch einfach mit. Erfahrene Beobachter der Sternwarte werden Sie auf eine unvergessliche Reise durch den gestirnten Himmel mitnehmen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet nur bei klarem Himmel statt. Anfahrtskizze zum Beobachtungsplatz



Gastvortrag:
Das Leben der Sterne

Referentin: Dr. Carolin Liefke, Haus der Astronomie, Heidelberg
Freitag, 22. März 2013 - 20.00 Uhr

Manchmal könnte man meinen, Sterne wären uns Menschen gar nicht so unähnlich: Sie werden in großen Gas- und Staubwolken geboren, haben eine wilde, aktive Jugend und führen dann schließlich als Erwachsene oft Milliarden Jahre lang ein gemächliches Leben. Man trifft sie oft in Partnerschaften oder als Mitglied einer Großfamilie an - als Doppelsterne oder in Sternhaufen. Manche von ihnen sterben bei einer Supernovaexplosion einen spektakulären Tod. Werfen wir also gemeinsam einen Blick auf die Lebenswege der Sterne und insbesondere unserer Sonne.



Gastvortrag:
Einstein´s Universe (Vortrag in ENGLISCHER Sprache)

Referent: Prof. Dr. Kostas Kokkotas, Universität Tübingen
Freitag, 12. April 2013 - 20.00 Uhr

Gravity, the weakest of all fundamental forces, is the one that dominates, moves and shapes the Universe. About a century ago, Albert Einstein had successfully created the theory that explained the gravitational forces of the Universe by applying a handful of basic principles. According to Einstein, an apple falls to the ground not because it feels the force of Earth‘s gravity but because the apple is responding to the curvature of space-time near the Earth‘s surface caused by the planet‘s huge mass. In the same way, the Sun bends space in a manner that allows Earth to revolve around it. His theory the so called „General Theory of Relativity“ passed with flying colors all tests and remains the only undisputed theory for gravity that can explain the evolution of the Cosmos and the motion of its constituents. It can explain and predict exotic objects such as black holes and neutron stars, the largest observed explosions and via its elusive gravitational waves (ripples on the space-time texture) in less than 3 years it will open a new window in observing the Universe from its very beginning.

Since 2006, Prof. Dr. Kostas Kokkotas is Professor for Theoretical Astrophysics at the Eberhard Karls University of Tübingen. Since 2010, he is also Adjunct Professor at the School of Physics, Georgia Inst. of Technology, USA. His research is related to the study of gravitational waves sources. It is focussed on the study of dynamics and stability of neutron stars and black holes.



Vortrag:
Entfernungsmessung im All

Referent: Emmerich Szabo, Robert-Mayer-Sternwarte Heilbronn
Freitag, 17. Mai 2013 - 21.00 Uhr

Der Mond ist ca. 380.000 km von der Erde entfernt. Die Entfernung zur Sonne ergibt mit 150.000.000 km schon eine recht unhandliche Zahl. Edwin Hubble berechnete im Jahr 1923 die Entfernung zur Andromeda Galaxie. Wie misst oder berechnet man aber diese riesigen Entfernungen? Woher weiß man das alles? Diese Frage bekommen die Astronomen immer wieder gestellt. In diesem Vortrag soll mit möglichst wenig Mathematik und Physik geklärt werden wie trickreich unsere Wissenschaftler dieses Problem angehen und erstaunliche Lösungen finden.



Sommerferienführungen 2013

Freitag, 25. Juli 2013 - Freitag, 7. September 2013
– Sternführungen mittwochs, freitags und samstags um 21.00 Uhr – wetterunabhängig –

Wega, Deneb, Atair - Das Sommerdreieck
Freitag, 26. Juli 2013; Freitag, 30. August 2013; Freitag, 6. September 2013
Neben den 88 offiziellen Sternbildern gibt es am Himmel noch eine Reihe weiterer auffälliger Sternenkonstellationen. Das Sommerdreieck besteht aus den auffälligsten Sternen des Sommerhimmels und enthält eine Vielzahl interessanter Objekte. Seine Sterne helfen bei der Orientierung am Himmel und weisen den Weg zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Eng benachbarte, farbige Sonnen erwarten uns ebenso wie die Überreste von Sternen, die vor Jahrtausenden starben.

Wünsch Dir was! Sternschnuppen über Heilbronn
Freitag, 2. August 2013; Mittwoch, 7. August 2013; Freitag, 9. August 2013; Samstag, 10. August 2013
Der August ist Sternschnuppenzeit – immer wieder huschen sie über den Himmel. Viele Menschen wünschen sich etwas, wenn sie eine Sternschnuppe sehen. Doch was sind diese hellen Streifen, die urplötzlich am Himmel auftauchen, um kurz darauf wieder zu verschwinden? In unseren Führungen haben Sie nicht nur die Chance, diese kosmischen Boten zu beobachten, sondern auch einmal echte Meteorite in die Hand zu nehmen.

Krater, Schluchte, Wälle – Die Welt des Mondes
Mittwoch, 14. August 2013; Freitag, 16. August 2013
In einem interessanten Vortrag informieren wir Sie über unseren Erdtrabanten. Woher stammen seine Krater, was sind die riesigen Mondmeere, und warum sieht der Mond jeden Tag anders aus, obwohl er uns immer die selbe Seite zuwendet? Wenn das Wetter es zulässt, beobachten wir anschließend den Mond durch unsere großen Fernrohre, mit denen sich selbst feinste Details auf der Mondoberfläche erkennen lassen.

Vom Leben und Sterben der Sterne
Freitag, 23. August 2013; Samstag, 24. August 2013; Mittwoch, 28. August 2013
Sterne haben ganz ähnlich wie wir Menschen auch einen Lebensweg. Sie werden geboren, leben und irgendwann sterben sie auch. Abhängig von ihrer Beschaffenheit durchlaufen Sterne während ihres Lebens ganz unterschiedliche Entwicklungen. In dieser Führung stellen wir Ihnen den Lebensweg eines Sterns vor, angefangen bei seiner Geburt in einer der riesigen interstellaren Gas- und Staubwolken unserer Milchstraße, bis hin zu seinem Tod als wei&azlig;er Zwerg, Pulsar oder als Schwarzes Loch. Hören Sie Geschichten vom Leben und Sterben der Sterne und sehen Sie selbst was einmal aus unserer Sonne und dem Leben auf der Erde wird.



Gastvortrag:
Extralsolare Welten und deren Sterne

Referent: Dr. Kaspar von Braun, NASA Exoplanet Science Institute, Padadena, USA
Freitag, 27. September 2013 - 20.00 Uhr

Es gibt immer mehr Indizien dafür, daß es in unserer Milchstraße sehr viele Planeten gibt - wahrscheinlich sogar mehr als Sterne. Die Vielfalt der Planeten und Planetensysteme wird immer evidenter: groß und klein, schwer und leicht, heiß und kalt, als Einzelkind des Sterns oder mit Geschwistern. Auch die Sterne, um die diese Planeten kreisen, weisen eine grosse Bandbreite in ihren astrophysikalischen Eigenschaften auf wie z.B. Masse, Größe, Alter, chemische Zusammensetzung oder sogar die Präsenz mehrerer Sterne im selben System. Wenn Planeten sich in einer bestimmten Entfernung von ihrem Mutterstern aufhalten, besteht die Möglichkeit, dass Wasser, wenn es auf diesem Planeten existiert, in flüssiger Form ist, diese Planeten befinden sich in der sogenannten habitablen Zone (HZ). Der Vortrag gibt einen Einblick in besonders interessante Stern- und Planetensysteme, diskutiert das Konzept der HZ und untersucht, wie diese mit der wirklichen Bewohnbarkeit von Planeten zusammenhängt. Außerdem zeigt der Vortrag verschiedene Techniken, mit denen besonders die Sterne charakterisiert werden können.

Dr. Kaspar von Braun arbeitet am NASA Exoplanet Science Institute in Pasadena. Er hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der University of Michigan studiert. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehört der Nachweis und die Charakterisierung von exoplanetaren Systemen.



Tag der offenen Tür

Sonntag, 13. Oktober 2013 - 10.00 - 18.00 Uhr

Am Sonntag, dem 13. Oktober 2013 ist es wieder soweit: Die Sternwarte veranstaltet zum mittlerweile zwanzigsten Mal ihren traditionellen Tag der offenen Tür.

Kometen sind seltene Gäste und in ihrem Verhalten unvorhersagbar - auch beim Komet ISON wissen wir noch nicht, ob er am Novemberhimmel so prächtig wird, wie vorausgesagt wird. Was sind Kometen, wo kommen sie her und warum galten sie einst als Unglücksbringer? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die diesjährige Sonderausstellung.

Neben einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm können Sie sich zwischen 10 und 18 Uhr den Sternenhimmel zur Geburtsstunde ausdrucken lassen und bei klarem Himmel natürlich einen Blick durch unsere Teleskope auf die Sonne werfen - spezielle Schutzfilter ermöglichen die gefahrlose Beobachtung. Abgerundet wird das Programm durch Bastel- und Malangebote für unsere kleinen Gäste, einen Astrobasar mit vielen interessanten Angeboten wie Sternkarten, Büchern, Postern oder Sternschnuppen (Meteoriten) sowie durch eine Tombola. Für das leibliche Wohl wird mit einer Cafeteria gesorgt: Brezeln, Waffeln, Kuchen, Kaffee und mehr erwarten Sie!



Gastvortrag:
Vom All in den Alltag - Wie Innovationen aus der Raumfahrt-Forschung ihren Weg ins tägliche Leben finden

Referentin: Dr. Jutta Hübner, ESA Darmstadt
Freitag, 25. Oktober 2013 - 20.00 Uhr

Was haben Augenoperationen, Ceranfelder, Kühlanzüge für Formel 1-Fahrer und Spezialschaum-Matratzen für Rückenschmerz-Geplagte gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Und doch: Ihnen liegt Weltraumtechnologie zugrunde. Die Raumfahrt hat nicht nur das Weltbild verändert, viele wegweisende Innovationen aus der Weltraumforschung haben längst ihren Weg in den Alltag gefunden, nehmen Einfluss auf das tägliche Leben und sind mittlerweile unverzichtbar, so etwa auch der Airbag, das Antiblockiersystem ABS oder Navigationsgeräte. Solche Alltagsanwendungen sind eigentlich nur ein unbeabsichtigtes Nebenprodukt der Raumfahrtforschung. Aber alle profitieren davon. Der Vortrag zeigt den praktischen Nutzen von Raumfahrttechnologien in neuen Anwendungsbereichen auf der Erde und soll so gleichzeitig für die faszinierende Welt der Raumfahrtforschung begeistern.

Jutta Hübner ist stellvertretende Flugleiterin des astronomischen Forschungssatelliten INTEGRAL. Sie arbeitet im INTEGRAL-Flugkontrollteam am Europäischen Weltraumkontrollzentrum ESOC in Darmstadt.



Sternennacht bei Wüstenrot

Öffentliche Beobachtungsnacht
Samstag, 26. Oktober 2013 - ab 20.00 - 23.00 Uhr

Wohin man das Fernrohr auch richtet, der Himmel ist übersät mit Tausenden und Abertausenden von Sternen.

Seit der Astronom Galileo Galilei als erster Mensch sein Fernrohr auf das schimmernde Band der Milchstrasse richtete, hat die Beobachtung des Himmels unzählige Menschen fasziniert. Wenn auch Sie dieses Erlebnis einmal geniessen wollen, dann fahren Sie mit uns in die Löwensteiner Berge.

An diesem Abend bieten wir Ihnen die Gelegenheit, unter idealen Beobachtungsbedingungen einen Blick durch unsere Teleskope zu werfen und den Sternenhimmel fern der Lichtverschmutzung zu geniessen.

Unser Beobachtungsplatz ist das "Greut", eine abgelegene Anhöhe zwischen Wüstenrot und Vorderbüchelberg, die gut mit dem Auto erreichbar ist. Weit abseits von störenden Strassenlaternen und Dunstglocken beginnen die Beobachtungen mit der Abenddämmerung und dauern die ganze Nacht. Falls Sie selbst ein Fernglas oder ein Fernrohr haben, bringen Sie es doch einfach mit. Erfahrene Beobachter der Sternwarte werden Sie auf eine unvergessliche Reise durch den gestirnten Himmel mitnehmen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet nur bei klarem Himmel statt. Anfahrtskizze zum Beobachtungsplatz



Mondfoto für jedermann

- findet nur bei klarem Himmel und guten Wetterverhältnissen statt -

Freitag, 6. Dezember 2013 - 18.30 Uhr

Astrofotografie ist ein reizvolles Fachgebiet, aber in der Regel mit großem finanziellen Aufwand verbunden. Eine Ausnahme ist unser Nachbar im All, der Mond. Schon mit einer normalen Spiegelreflexkamera sind stimmungsvolle Aufnahmen möglich, und durch ein Teleskop sind seine Krater deutlich zu erkennen.

An diesem Abend geben wir einen kurzen Überblick zu den Tipps und Tricks bei der Mondfotografie, anschließend können Sie Ihre Kamera an unseren großen Refraktor anschließen und selbst Aufnahmen des Erdtrabanten machen. Im Zeitalter der Digitalkameras ist es kein Hexenwerk mehr, scharfe Aufnahmen selbst zu schießen. Wir haben für die meisten Spiegelreflexkameras passende Adapter, aber auch mit Kompaktkameras können Sie durch das Okular des Fernrohrs fotografieren. Bitte bringen Sie Ihre eigene Kamera mit, wir können nur die Teleskope zur Verfügung stellen.



Gastvortrag:
Privat zum Mars

Referent: Eugen Reichl, EADS/Astrium
Freitag, 13. Dezember 2013 - 20.00 Uhr

Elon Musk gilt als das Enfant Terrible der Raumfahrt unserer Tage. Sein Unternehmen SpaceX ist bekannt für schnelles und agiles Handeln, scheinbar verrückte Ideen und ihre prompte Umsetzung. Für ihn arbeiten die „Nerds“ der heutigen Raumfahrt. Der Aufstieg des Unternehmens vom Nobody zum gefürchteten Konkurrenten der etablierten Aerospace-Giganten ist kometenhaft. Musk hat inzwischen mehr Startaufträge in seinen Bücher als Arianespace und seine Ideen sind visionärer als die der NASA in ihren besten Tagen.

Derzeit entwickelt SpaceX mit privaten Mitteln die leistungsfähigste Trägerrakete seit den Tagen der Saturn 5. Mit ihr will Elon Musk zurück zum Mond und weiter zum Mars. Und er will nicht nur ein halbes Dutzend Astronauten dorthin schicken, sondern zehntausende von Auswanderern. Zu Preisen, die sich (fast) jeder leisten kann. Sind das verrückte Hirngespinste oder ist das realisierbar?

Eugen Reichl beobachtet den Weg von Elon Musk und SpaceX seit zehn Jahren. Reichl ist Mitarbeiter von Astrium, der Raumfahrtsparte der EADS und Autor von inzwischen 20 Sachbüchern über alle Aspekte der Raumfahrt. Er war schon zweimal bei Vorträgen in der Sternwarte Heilbronn zu Gast. Begleiten Sie ihn, Elon Musk und SpaceX am 13. Dezember ganz „Privat zum Mars“.